Ich über mich
Meine aquaristische Laufbahn begann 1975 mit zwei Briefmarken.

Ein Nachbarjunge wollte diese unbedingt haben und bot mir dafür ein 10 Liter Vollglasbecken mit einem Paar Schwertträgern an. Seit dieser Zeit bin ich mit dem Aquaristik-Virus infiziert. Zu meinem nächsten Geburtstag wurden aus den 10 Litern 20. Hans Frey wurde mein ständiger Begleiter und ich träumte von fernen Ländern und ihren farbenprächtigen Fischen“die wie von innen heraus glühen”. Mit den Jahren wurde nicht nur ich größer, sondern auch die Füllmenge meiner Aquarien. Interessiert hat mich alles was Flossen besitzt. 1988 entdeckte ich die “Eierlegenden Zahnkarpfen” für mich und tauschte Hans Frey gegen Reinhold Bech. In meinem damaligen Keller richtete ich mir eine kleine Zuchtanlage mit 10 Becken ein. Mein erster Killi war damals Simpsonichthys constanciae (Damals hießen die meisten Arten einfach Cynolebias). Später kam noch der Austrolebias nigripinnis und Aphyosemion australe dazu, bevor ich mein Hobby 1992 plötzlich einstellen mußte. Die nächsten 12 Jahre hatte ich meist nur ein Aquarium. 2004 fing ich an meine Leidenschaft wieder zu intensivieren, was 2006 in den Bezug eines kleinen Fischkellers gipfelte. Von Anfang an stand fest, es müssen wieder Killifische sein. Seit dem beschäftige ich mich speziell mit Arten aus Südamerika.
Eins habe ich jedenfalls in all den Jahren gelernt, wenn man einmal von diesem Aquaristik-Virus befallen ist, gibt es keine Hoffnung auf Heilung - und das ist gut so!


